Werkstattgespräche
Die Werkstatt ist ein Ort des schöpferischen Tuns, die Stelle, an der Gebrauchtes überholt wird und Neues entsteht. Manches ist dort noch unfertig.
In den Werkstattgesprächen geht es um die personale, lebendige Auseinandersetzung mit Themen, an der alle Interessierten teilnehmen können. Menschen begegnen sich im Dialog.
Schalom - Zeitschrift des Jüdischen Museums Westfalen, Nr. 60 (August 2007), S. 12:
Werkstattgespräch
In der Einleitung des jüngst erschienenen Museumskatalogs (S. 7) heißt es: „Das Jüdische Museum Westfalen versteht sich von seinem Ursprung her als Lernort [...]. Es geht dabei vor allem um das Verstehen des Judentums, seiner Religion und Kultur als eines wichtigen Grundelements der europäischen Kultur.“ Als Beitrag zur Erreichung dieses Ziels wurde nicht nur die Ausstellungsgestaltung in den vergangenen Jahren modernisiert und die Präsentation inhaltlich erweitert, sondern auch das Führungsprogramm ausgedehnt und - wie seit den ersten Tagen des Bestehens - ein ,Lehrhausprogramm’ durchgeführt. Die meisten Schalom - Leserinnen und -Leser kennen aus dem einen oder anderen Besuch das abwechslungsreiche Vortragsangebot, das halbjährlich zu Themen der jüdischen Kultur zusammengestellt wird.Im kommenden Halbjahr soll dieses Angebot durch einen neuen Veranstaltungstyp ergänzt werden. Es soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit eröffnet werden, noch mehr als bisher den Verlauf eines Abends mitzugestalten. Dazu ist eine Reihe von Werkstattgesprächen geplant. In der neuen Programmübersicht wird es heißen:
Die Werkstatt ist ein Ort des schöpferischen Tuns, die Stelle, an der Gebrauchtes überholt wird und Neues entsteht. Manches ist dort noch unfertig.
In den Werkstattgesprächen geht es um die personale, lebendige Auseinandersetzung mit Themen, an der alle Interessierten teilnehmen können. Menschen begegnen sich im Dialog.
Dort können die Teilnehmenden - angeregt durch kurze Impulsreferate und moderiert durch die Leitung - in einen Austausch über ihre Eindrücke und Stellungnahmen zum jeweiligen Thema kommen. Ziel ist nicht, zu einem für alle Teilnehmenden gleichen ‚richtigen’ Ergebnis oder zu einer fertigen Beurteilung eines Sachverhaltes zu kommen. Eher ist es beabsichtigt, durch die Diskussion die eigene Sicht für sich genauer zu fassen und diese wieder in die Diskussion einzubringen. Dazu bedarf es keiner professionellen Vorkenntnisse oder gar universitären Studien. Mitzubringen ist lediglich die Freude am thematischen Gespräch, das den eigenen und den fremden Gedankengang wertschätzen kann.
