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Gott hat in der Schrift einen Namen: JHWH 

Wenn auch in der Bibel auf vielfältige Weise von Gott gesprochen wird und er mit unterschiedlichen Namen belegt wird, so ist doch JHWH (HERR) die favorisierte Benennung. Von alters her besteht aber das Problem, wie der Name wegen der bewussten Uneindeutigkeit des hebräischen Originals auszusprechen und ebenso, wie er zu übersetzen ist. Auch die jüngste Neuübersetzung der Bibel im deutschsprachigen Raum ('Bibel in gerechter Sprache') sieht sich mit dieser ‚unlösbaren’ Aufgabe konfrontiert.

Seit der Antike haben jüdische Gelehrte die Problematik gemeistert, indem sie JHWH z.B. als adonaj oder haschem (der Name) lesen. Bei allem Variantenreichtum der Lösungsversuche ist in jüdischen Kreisen meist sicher, dass die häufig von christlicher Wissenschaft benutzte Lesung des Gottesnamen als ‚Jahwe’ – wie Franz Rosenzweig anmerkt - einer „Degradierung des Gottesnamen zu einem Götzennamen“ gleichkommt und deshalb abgelehnt wird.

Nach einer Einführung in das Thema werden an Textbeispielen verschiedene Möglichkeiten der ‚Übersetzung’ erläutert.

 

 
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